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Long COVID immunologisch erklärbar: Monozyten im Dauer‑Alarmmodus

ℹ️ Eine aktuelle Studie zeigt, dass Long COVID wesentlich auf einer anhaltenden Immunaktivierung beruht. Identifiziert wurde ein messbarer Dauer‑Aktivierungszustand von CD14⁺‑Monozyten, der eng mit Fatigue, Belastungsdyspnoe, Leistungsknick, eingeschränkter Lungenfunktion und erhöhten Entzündungsmarkern korreliert. Die Arbeit liefert damit einen wichtigen mechanistischen Baustein und verknüpft immunologische Veränderungen erstmals direkt mit klinisch relevanter Symptomatik – selbst nach mildem Akutverlauf einer SARS‑CoV‑2‑Infektion.
Warum Covid-19 „eine Gefäßerkrankung ist, die sich als Atemwegserkrankung tarnt“
Long-COVID: Gehirnnebel durch gestörten Energiestoffwechsel

ℹ️ Forschungserkenntnisse zeigen, dass eine Schädigung der zellulären Kraftwerke den Energiemangel bei Long-COVID verursacht. Neue Therapien zielen auf die Regeneration des Stoffwechsels ab. Chronische Erschöpfung und Konzentrationsprobleme nach COVID-19 haben eine zentrale Ursache: gestörte Mitochondrien.
Wie entsteht Long COVID? Neuer Mosaikstein gefunden
Erschöpfte, metabolisch gestresste und oxidativ belastete Immunzellen – oh je! Eine komplexe australische ME/CFS-Studie trifft den Nagel auf den Kopf.

ℹ️ Eine gelungene, aussagekräftige australische Studie verfolgte kürzlich einen multimodalen Ansatz. Anstatt Systeme getrennt zu untersuchen, integrierte sie den Energiestoffwechsel, Blutproteine und Immunzellbefunde, um die Wechselwirkungen der verschiedenen Körpersysteme zu analysieren.
„Irgendwas im Blut“ – schon wieder! ME/CFS- und Long-COVID-Serum lähmt die Muskeln.
ME/CFS-Autopsiestudie deckt eine gestörte HPA-Achse auf: Bericht Nr. 3 der IACFS/ME-Konferenz 2025

ℹ️ Wie passend doch Dr. Da Silvas Präsentation zum Thema „Klinische Phänotypen und HPA-Achsen-Dysfunktion bei ME/CFS“ auf der IACFS/ME-Konferenz 2025 war! Wir haben gerade von einer ganzen Reihe von Studien gehört, die eindeutig auf das Gehirn als Ursache hinwiesen, und nun liegt uns ein Autopsiebericht zum Gehirn bei ME/CFS vor.
Darmreaktionen: BioMapAI weist auf mehrere dysregulierte Systeme bei ME/CFS hin

ℹ️ Das BioMapAI-Papier präsentiert einen innovativen und einzigartigen KI-Ansatz, der die Vielschichtigkeit von ME/CFS berücksichtigt . Die vierjährige Studie mit 249 Personen umfasste Darm-Metagenomik, Metabolomik, Immunzellprofilierung, Blutlabordaten und klinische Symptome. Sie untersuchte, wie Stoffwechselwege im Darm die Metaboliten, das Immunsystem usw. beeinflussen.
„Schreiende Immunaktivierung“: Große Lipkin-Studie zeigt, dass ME/CFS-Systeme unter Stress versagen
Hoffnungsschimmer für Long-COVID-Betroffene - BC007 Update

ℹ️ Ergebnis der reCOVer-Studie:
Medikament BC007 lindert Erschöpfung
Ein interdisziplinäres Forschungsteam um Funktionsoberärztin PD Dr. Dr. Bettina Hohberger von der Augenklinik (Direktor: Prof. Dr. Friedrich E. Kruse) des Uniklinikums Erlangen fand im Rahmen der klinischen randomisierten Medikamentenstudie „reCOVer“ heraus: Das Medikament Rovunaptabin, besser bekannt als BC007, kann bei bestimmten Long-COVID-Betroffenen die mit der Krankheit verbundene belastende Erschöpfung (Fatigue) deutlich lindern und die Lebensqualität der Betroffenen verbessern. Die Ergebnisse wurden jetzt in der renommierten Fachzeitschrift „eClinicalMedicine“, herausgegeben von „The Lancet“, veröffentlicht.


ℹ️ In dieser Studie entnahm eine spanische Forschungsgruppe gesunde Muskelzellen und setzte diese anschließend 48 Stunden lang Serum von ME/CFS- und Long-COVID-Patienten sowie gesunden Kontrollpersonen aus. Anschließend wurden die Muskeln getestet.